Drug Safety Mail 2009-057 vom 24.02.2009

Zur Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA), die Zulassung für das Arzneimittel Raptiva® (Efalizumab) ruhen zu lassen, ist ein Rote-Hand-Brief versendet worden. Die AkdÄ hat hierüber am 20. Februar in einer Drug Safety Mail informiert.

Im Rote-Hand-Brief wird darauf hingewiesen, dass Ärzte Raptiva® nicht mehr verordnen sollten. Für Patienten, die derzeit noch mit diesem Arzneimittel behandelt werden, sollte die Therapie überdacht und die am besten geeignete Alternative festgelegt werden. Da die Effekte von Efalizumab auf das Immunsystem ungefähr 8 bis 12 Wochen anhalten, müssen Patienten auch nach dem Absetzen engmaschig hinsichtlich neurologischer Symptome und Infektionszeichen überwacht werden. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) wird in Kürze konkrete Handlungsempfehlungen zur Weiterbehandlung nach Absetzen von Efalizumab veröffentlichen.

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.


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