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Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
AkdÄ Drug Safety Mail 2011-145
 
23.02.2011

Rote-Hand-Brief zu blockierten Injektionskanülen in einigen Lucentis®-Arzneimittelpackungen (Wirkstoff: Ranibizumab)

Ranibizumab ist das Fragment eines humanisierten rekombinanten monoklonalen Antikörpers, das gegen den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor A (VEGF-A) gerichtet ist. Es ist zugelassen zur Behandlung der neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) sowie einer Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems.

Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über Fälle von blockierten Injektionskanülen, die während der Injektionsvorbereitung beim Entlüften der Injektionskanülen erkannt wurden. In drei berichteten Fällen von Endophthalmitis kann ein Zusammenhang mit blockierten Injektionskanülen nicht ausgeschlossen werden.

Injektionskanülen (gelbe Nadel), die Lucentis®-Packungen mit den Chargen-Nummern S0043, S0043A, S0044, S0045, S0045A, S0047, S0047A, S0049, S0050, S0051, S0051A, S0052, S0053, S0053A beiliegen, dürfen nicht mehr verwendet werden. Stattdessen sollen für die intravitreale Injektion andere vorhandene Nadeln mit 30 Gauge (0,3 x 13 mm) benutzt werden.

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.

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