Drug Safety Mail 2011-171

26.09.2011 – Rote-Hand-Brief über einen vorübergehenden Lieferengpass von Apidra® Patronen (Insulinglulisin, rekombinant hergestellt) zur Injektion

Insulinglulisin zählt zu den kurzwirkenden Analoga des Humaninsulins. Diese sind gleich wirksam wie humanes Normalinsulin, verfügen jedoch über einen schnelleren Wirkungseintritt und eine kürzere Wirkdauer. Insulinglulisin ist zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren mit Diabetes mellitus, sofern die Behandlung mit Insulin erforderlich ist.

Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über einen Lieferengpass von Apidra®-3ml-Patronen. Folgende Handelsformen sind betroffen: Apidra® Patrone, Apidra® Patrone für OptiClik®, Apidra® SoloStar®, Apidra® OptiSet®. In Deutschland wird der Beginn des Lieferengpasses abhängig von der Handelsform in den nächsten Tagen erwartet. Der Rote-Hand-Brief enthält Hinweise zu Therapieoptionen für Patienten, deren Behandlung umgestellt werden muss.

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.